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Unheimlicher Horror: Motive, Plots und literarische Verfahren zur Erzeugung von Schrecken bei H.P. Lovecraft

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Ausgehend von evolutionär bedingten Reaktionen auf Assoziationen und instinktives Verhalten nach Konfrontation von lebensbedrohlichen Dingen und unmoralisch auffallendem Verhalten, bedient sich Lovecraft empirischer Fakten, um sie für literarischen Horror zu nutzen.
Zur Klärung der Frage nach Motivation und Art und Weise dieser speziellen Literaturerschaffung bestätigt in dieser Arbeit ein biographischer Einblick, dass die individuelle Umgebung und Erziehung Lovecrafts ausschlaggebend zur Gestaltung seiner Horrorliteratur war.
Dazu dienen allgemeine Theorien über Bestandteile und Unterschiede zwischen erlesener und realer Angst. Ebenso ist Lovecrafts Essay (Unheimlicher Horror - Das übernatürliche Grauen in der Literatur) über die richtige Art und Weise, den Leser in einen authentischen und jenseits von konventionalisierten, gesellschaftlich gewohnten Regeln, zu ängstigen, Teil der Lösung.
Wie schafft es Lovecraft, Emotionen und Horror beim Leser zu erzeugen?

Textprobe:
Kapitel 4, Unheimlicher Horror nach Lovecraft: Im vorangegangenen Kapitel stehen Angst und Ekel im Mittelpunkt. Deren Nutzen und Einbettung in Schauer- und Horrorliteratur sind essenziell für wirksame Literatur, die den Leser authentische Emotionen erfahren lassen soll.

Auch HPL bedient sich einer Bandbreite von Möglichkeiten, die seine Leserschaft seit jeher gruseln und ekeln lassen.
Die vorher generellen Erläuterungen zu den einzelnen Facetten der Angsterzeugung und bewussten Verwendung von Ekelhaftem, sollen nun durch Anmerkungen Lovecrafts zur Gestaltung von Horror und Gruselatmosphäre ergänzt und zusammengeführt werden.
Maßgeblich dient dazu sein Essay Unheimlicher Horror.
Im Vorwort der Deutschen Ausgabe von 1987 heißt es: Was macht eigentlich den Schrecken in der Literatur aus?
In seinem 1927 geschriebenen, kenntnisreichen Essay untersucht Howard Phillips Lovecraft die Struktur der Horrorerzählung und zeichnet die Entwicklungslinien des Genres seit den Anfängen im 18. Jahrhundert nach; dabei kommt der Verfasser zu ebenso pointierten und verblüffenden Einsichten in die Kunst, schreibend Angst und Panik zu verbreiten [ ].

HPL beschreibt in diesem Schriftstück detailreich, was seiner Meinung nach zu einer Horrorgeschichte gehört und wie es dem Autor gelingt, die richtigen Fragmente der Angsterzeugung und Schauerantizipation erfolgreich zusammenzusetzen. Führt man nun diese Ansichten mit den Theorien aus dem vorherigen Kapitel zusammen, erhält man ein schlüssiges Bild von der Art und Weise, welche Lovecrafts Geschichten ihre Horroranteil verdanken.
Anfangs weist er daraufhin, dass gewisse Prämissen erfüllt sein müssen, oder zumindest sollten, um eine lückenlose Rezeption bis in den Genuss der Prosa erlangen zu können. Er sagt, dass eine gute Schauergeschichte sich lösen soll, vom Wunsch eine natürliche Erklärung für abnorm beschriebene Handlungsteile finden zu müssen, wie es im 18. Jahrhundert mit dem explained horror stets betrieben wurde. Auch eine höhere Moral und der Auftrag des Autoren an sich selbst die Tugendhaftigkeit ob an zu stellen, ist seiner Meinung nach nur tradierte Prosa ohne jeglichen Anspruch an Genialität.
In seinem Essay heißt es, Atmosphäre ist die Hauptsache, denn das letztendliche Kriterium der Authentizität ist nicht das Knüpfen eines Handlungsfadens, sondern die Schaffung einer bestimmten Empfindung.
Ein tiefes Gefühl des Unbehagens aus Beschreibungen heraus, welche nicht die Absicht haben auf ein bestimmtes Ziel hinzuarbeiten, sondern tief verwurzelte Ängste zu aktivieren, ist demnach effizienter und auch authentischer, als Erzählmustern zu folgen, welche die Gewohnheit des Lesers bestätigen und eine Voraussicht des weiteren Geschehens bieten.
Allgemein fasst Lovecraft zusammen, dass eine unheimliche Geschichte, deren Absicht es ist, zu belehren oder eine soziale Wirkung hervorzurufen oder eine, in der das Grauen schließlich auf natürliche Weise wegerklärt wird, keine genuine Erzählung von kosmischer Angst ist [ ].

Wahrhaft unheimliche Erzählungen, behauptet Lovecraft, sollten mehr bieten, als heimlichen Mord, blutige Gerippe oder eine weißverhüllte Gestalt, die den Regeln gehorchend mit Ketten rasselt.
Er spricht immer wieder darauf an, dass es darauf ankommt, dass der Leser Mächten und Geschehnissen ausgesetzt werden soll, welche sich nicht erklären lassen und die jenseits von wissenschaftlich Untersuchbarem und Fassbaren liegen.
Implizit kommt er hier wieder zurück auf seine Aussage, dass die stärkste Angst des Menschen die Angst vor dem Unbekannten sei, und dies gilt es zu nutzen.
Angst in der Literatur soll nach Lovecraft die Teile im Leser ansprechen, die im Unterbewusstsein noch immer weiterwirken, auch wenn Wissenschaft und Moderne kaum noch Spielraum für Unentdecktes lassen.
Wenn sich zu dieser Angst noch Staunen und Neugier addieren, entsteht ein Ganzes aus den vielen Teilstücken und eine standhafte Geschichte hat Potenzial

Unheimlicher Horror: Motive, Plots und literarische Verfahren zur Erzeugung von Schrecken bei H.P. Lovecraft
Autor: Ramon Klein
Bachelor + Master Publishing
Softcover
Maße: 222 x 157 x 5 mm 52 Seiten

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